Bericht vom zwölften Treffen (2.8.03)

Von Bremen in den Stadtpark und wieder zurück ... Flaschendrehen beim zwölften Bi-Gay-Heten-Jugend-Stammtisch in Hamburg!


Dies Treffen nun in poetischer Weis vorgetragen,
Damit niemand der Unkunst mich kann anklagen.

Schließlich wurd vorgeführt ich,
Beim Flaschendrehen, keine Chance für mich!

Zu spontan, um zu sein kreativ -
Das machte mich fast depressiv!

Aber nun nicht mehr will dazu was sagen.
Sondern zum Anfang des Abends jagen!



Der kränkelnde Nicki als erster zum Stammtisch strebt,
Erst ne halbe Stunde Frank dazu schwebt!

Gleichzeitig simsen und Nickis Zukunft belauschen,
Da fing es fast an in meinem Hirn zu rauschen!

Doch Nicki ist ja ein ganz Lieber,
So er nicht sauer, selbst bei Fieber!

Natürlich er auch mal richtig bebt,
Aber mancher danach doch noch lebt.



Nach so einiger Zeit kam doch noch ne Invasion:
Die Bremer und Vorbremer nahmen ein ihre Position!

Auf uns zu kamen Plagen, der Anzahl ganze sechs,
Jan, Addi und Jane, so hieß das Bremer Gewächs.

Wobei Jane meist mehr in Hamburg gedeiht.
Dann seien noch Kai, Tina, Sivio aneinander gereiht!

Zwei Paare traten schon gleich in Aktion,
Da hatte manch einer eine ganz andere Assoziation.



Dazu stießen noch weitere drei Leute:
Jessica, Markus und Sebastian waren des Teufels Beute!

Die Themen wie immer zahlreich gesäht,
Wie beim Wind, der mal hier hin und mal dort hin weht.

Dabei, will ich Euch verraten, waren CSD und Rollenspiel,
Arbeit, Sex, Urlaub und was uns sonst noch einfiel.

Den Grünen Wein ich nicht vergessen will heute,
Trotz Rechtschreibfehler ich ihn nicht bereute.

Nachdem Terminwunsch für Spieleabend und Dialog im Dunkeln eingetragen,
Um 23 Uhr wir den Marsch zum Stadtpark konnten endlich wagen.

Vom Nicki wir uns verabschieden mussten,
Wir ja von seiner Erkältung wussten.

Jane uns durch die Dunkelheit geführt,
Dachten schon: Sind wir nun entführt?

Nebenbei alle Händchen hielten ohne Ansagen;
Das war keine von unseren zehn Fragen.



Auf einer Grasschräge wir uns niederließen
Auf dass der Alkohol konnte bald und schnell fließen

Aber Kai bestand auf seiner Buddel Sprite,
Damit ihm nachher nicht ist so richtig breit.

Tina packte aus ihr ganzes Hab und Gut:
Sie zu Salzstangen, Gummibärchen und Wein einlud.

Noch keiner hier begann die Äuglein zu schließen,
Die Kerzen auf der Decke eine angenehme Stimmung entließen.



Das Flaschendrehen sorgte für ne lockere Stimmung:
Es ging um Wahrheit oder Tat, so war die Regelung.

Die Wahrheit war anfangs wirklich sehr beliebt,
Doch ich darauf bestand, man auch der Tat ne Chance gibt!

Gefragt war nach dem peinlichsten Erlebnis,
Dem ersten Kuss oder einem besonderen Wagnis,

Nach der eigenen sexuellen Orientierung
Oder den Wünschen für die berufliche Regierung.



Als die Taten folgten, kam mein schlechtes Gedicht:
Mann, da fühlte ich mich gleich wie ein kleiner Gnom.

Sonst ich das viel besser kann,
Schon so manchen Blumentopf bekam.

Doch nun fehlten mir die richtigen Worte:
Irgendjemand sie hütete in seinem Hort.

Aber nun ich ja alles wieder führ zum Licht:
Nein, so einer bin ich nicht, so ein Wicht!



Aber, nein kein Trauma das jetzt ist,
Nur dafür dass dieser Bericht nicht so trist!

Zurück zu den großen, großen Taten,
Damit Ihr nicht weiter müsst raten:

Es gab zu sehen den einen oder anderen Bauchtanz,
Ne Massage, viele Küsse und das war's noch nicht ganz!

Bin wirklich kein richtiger Exhibitionist,
Doch mein Striptease war von allen ne willkommene List!



Nein, noch ging uns der Wein nicht aus,
Doch viele wollten trotzdem nach Haus.

Also wurden ein paar Ameisen mit eingepackt,
Damit sie später von mir werden kleingehackt!

Die Bremer zu Jane um die Ecke gebracht,
Die Vorbremer mit dem Taxi zu mir ins Wohnzimmer gelacht.

Am nächsten Morgen wurd ne angenehme Massage daraus,
Doch dann ging es zum Frühstücken im Saus!

Schon wieder im Max und Consorten eingetroffen,
Zu siebt gemeinsam auf leckere Speisen hoffen.

Tina ihren Kopf ganz schnell hin und her bewegt,
Damit bei meiner Digicam sich nichts mehr regt!

Die treibt mich sowieso zur Wut,
Bald ich sie schmeiß in die Glut!

Abschiedsszenen, nachdem der letzte Tee gesoffen,
Doch wir uns bald wieder haben getroffen!



Naja, noch nicht sofort, aber bald, ja bald,
So wir unsere Termine nicht schreien innen Wald!

Nach dem Abliefern beim Bahnhof Jane und ich noch zusammen
Schon wieder in den großen Stadtpark schwammen.

Und letzte Woche sie mich noch mit nem Essen zu bestechen versucht,
Damit ich den Bericht nach ihren Wünschen gestalt, doch verflucht!

Der Frank ist nicht zu haben mit so einem Gehalt:
Es muss schon sein mit richtiger Liebe und ohne Gewalt!

copyright bei Frank


Ab zum letzten oder nächsten Treffen ?


Eine Mail an Frank schicken